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LiWooD auf der Architektur Biennale 2016 in Venedig

Die Architektur Biennale 2016 in Venedig trug den Titel „Reporting from the front“. Gerade für Deutschland hatte dieses Thema im Jahr 2016 eine besondere Bedeutung, mussten wir uns doch, wie so viele andere europäische Länder, vermehrt mit Themen wie Wohnungsnot und Migration auseinandersetzen. Durch das Bundesministerium Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit wurde das Deutsche Architekturmuseum (DAM) mit der Aufgabe betraut, den deutschen Pavillon zu gestalten.

Das Projekt „Making Heimat. Germany, Arrival Country“, welches drei verschiedene Themenbereiche umfasst, sollte die Hallen des 1938 erbauten Deutschen Pavillons füllen. Dieser gab durch vier neue Durchbrüche in den Außenwänden unter anderem den Blick auf die Lagune frei und öffnete sich somit als Zeichen der Gastfreundlichkeit seinen Besuchern. Ein absolutes Novum in der langen und bewegten Geschichte dieses Bauwerks. In einem „Call of Projects“ verschaffte sich das DAM vorerst einen Überblick über die aktuelle Situation der Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland, um diese in einer Datenbank zusammenzufassen. Dies war der Punkt, an dem LiWooD und das Deutsche Architekturmuseum zueinander fanden. Aus einer Vielzahl von gesammelten Projekten wurde unser Münchner Flüchtlingswohnheim in Lochhausen ausgewählt um „Making Heimat. Germany, Arrival Country“ zusammen mit zehn weiteren Projekten, beispielhaft für Soziales Wohnen, im deutschen Pavillon zu vertreten. Dies nahmen wir zum Anlass, die berühmte Architekturausstellung zu besuchen.

Fotos: Jürgen Braun